Multitalent Neururer fordert den Posten des Schalker Sportdirektors!

Das Multitalent Peter Neururer kann alles und weiß alles. Er weiß alles über Fußball, im Bereich Medienkommunikation ist er auch top (vor allem Twitter beherrscht er wie kein Zweiter) und reden kann er sowieso gut, beziehungsweise einfach nur viel. Bei seiner aktuellen Jobsuche ist Neururer relativ schnell für sich fündig geworden. Obwohl, nein, Peter Neururer sucht nicht nach einem Job, er wird gefunden. Schließlich kann er sich vor Angeboten kaum retten. Bevorzugen würde er jedoch den Job bei Schalke 04 als Sportdirektor, den er deshalb auch fordert. Ob das S04 will, ist zunächst egal, denn, wenn Neururer sich anbietet, ist das eine absolute Ehre für jeden Verein und ohne zu zögern anzunehmen.

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Schalke wird deutscher Meister Kopie

Die zwei Parteien passen aber auch wie die Faust aufs Auge. Der Mann mit dem Schnauzer, der geilen Frise auf dem Kopf und dem Mundwerk, das sich kaum kontrollieren lässt, würde mit dem polarisierenden S04 an seiner Seite ein wahres Traumpaar abgeben, worauf sich die Fans nur freuen könnten. Endlich mal wieder jemand, der für Schalke richtig Kohle schaufeln geht und auf den Putz haut, wenn es sein muss. Man kennt Neururer und sein Engagement auf Schalke schon und man weiß, der Mann gibt alles. 1989 läuft er barfuß durch Schnee und Wind vom Aachener Tivoli bis zum Schalker Parkstadion, um seinen Herzensverein Schalke 04, mit Arbeiterhelm und Schaufel gerüstet, vor dem Abstieg zu retten. Dass Neururer der richtige Mann ist, entscheidet im übrigen die Frau des damaligen Präsidenten, die Neururer nach seiner stundenlangen Wanderung in einem türkisenen Bademantel empfängt. Da reicht ein Blick: „Den Mann nehmen wir!“. Damals übernimmt Neururer noch die Funktion des Trainers. Neururer unterschreibt, rettet Schalke vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit und wird ein Jahr später mitten im Aufstiegskampf als Tabellenzweiter entlassen. Aber so kurios diese Entlassung 1990 auch ist, desto weniger kurios ist der Gedanke, dass Neururer im Jahr 2015 nach Gelsenkirchen zurückkehren könnte. Denn Kuriositäten sind auch heute nicht nur bei Schalke normal, sondern auch bei Neururer.
Für große Verwirrung sorgen immer wieder seine Entlassungen, die ihn selbst ständig aufs Neue überraschen und aus allen Wolken fallen lassen. Die Entlassung bei Schalke ist nicht nur aufgrund des damaligen Tabellenplatzes kurios, sondern auch wegen der Art und Weise seiner Freistellung. Neururer wird an diesem Tag zum Zeitpunkt des Mittagessens zum Präsidenten zitiert. Neururer wäre aber nicht Neururer, wenn er sich nicht mindestens zweimal auffordern lassen würde und selbstbewusst wie eh und je mit einer Vertragsverlängerung statt einer Entlassung rechnen würde. Einen besseren Trainer als ihn gibt es schließlich nicht. War wohl nichts, Neururer wird entlassen und versteht die Welt daraufhin nicht mehr, beziehungsweise die Welt missversteht Neururer.
Nächstes Beispiel ist seine Entlassung bei der Hertha aus Berlin im Jahr 1991, die zu diesem Zeitpunkt schon abgestiegen ist. Nach einer 7:3-Niederlage antwortet er in der Pressekonferenz auf die Frage, ob er sich an eine ähnlich hohe Niederlage erinnern kann mit „Das muss in den 60er Jahren beim „Tipp-Kick“ gegen meinen Bruder gewesen sein“. Die Quittung für diese Aussage kommt prompt: Neururer wird entlassen. Schlitzohr Neururer hat zu diesem Zeitpunkt jedoch schon längst einen Vertrag beim 1.FC Saarbrücken unterschrieben. Übrigens begründet der Hertha-Präsident die Entlassung damit, dass Neururer mit seiner Aussage dem Verein geschadet hätte. Vereinsschädigung? Da war doch was. 2014 wird er bei seinem zweiten Engagement in Bochum entlassen. Begründung? Peter Neururers Verhalten schadet dem Verein. Dieser versteht erneut die Welt nicht mehr und ist besonders traurig, dass so eine Unverschämtheit ausgerechnet vom VfL Bochum behauptet wird, den er bei seiner ersten Ära sogar nach dem Aufstieg bis in den UEFA-Cup führt.
Mittlerweile hat Neururer die Schnauze voll vom Entlassenwerden und will endlich selbst entlassen. Er wittert eine Verschwörung gegen sich, weshalb er jetzt das Blatt wenden möchte. Er will nun selbst diese Macht fühlen, wie es ist, den Boss raushängen zu lassen und machen zu können, was man will. Zum Beispiel ohne Grund einfach einen Trainer entlassen. Gibt es für diese Vorstellungen einen besseren Verein als Schalke 04? Never ever. Auf Schalke kann man als Sportdirektor machen was man will und trotz der Bilanz von 13 Trainern in den letzten zehn Jahren, lacht sich Neururer nur ins Fäustchen. Wenn der Horst Heldt (aktueller Schalke-Sportdirektor) sieben Trainer in fünf Jahren erledigen kann, dann schafft Neururer mindestens 14, in der selben Zeit.
Ein Engagement bei Schalke 04 hätte für Neururer noch einen netten Nebeneffekt, da er sich ja in letzter Zeit vor lauter Angeboten von europäischen Spitzenklubs kaum retten kann. Endlich hätten die nervigen Anrufe von Karl-Heinz Rummenigge ein Ende, der seit Monaten eine Nachricht nach der anderen auf dem Neururer`schen Anrufbeantworter hinterlässt. Dieser will Neururer nach München lotsen, wo er Matthias Sammer als Sportdirektor beerben soll. Das nervt Neururer natürlich, der sich fragt, welche Vereine er denn noch alle auf den Gipfel Europas stemmen soll.
Außerdem würde er nie zu den Bayern gehen, egal wie schlecht es ihm geht.

Nie zu den Bayern gehen Kopie

Beim Gedanken an Rummenigge bekommt er so viel Wut, dass sein Kopf so rot wird, dass man ihn fast mit Uli Hoeneß verwechseln könnte. Neururer sucht nervös seinen alten Discman, dazu kramt er die Maxi-CD „Bayern“ der Toten Hosen, mit einem „Tipp-Kick“-Cover, aus seinem CD-Regal und macht sich singend auf dem Weg zum Friseur. Neururer mag Friseure nicht, er findet sie nämlich unnötig, da sie viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, weshalb er versucht diese Zeit clever zu nutzen. Er ist schließlich ein Multitalent, der auch ein wahrer Künstler des Zeitmanagements ist. Während der Friseur die schönste Trainer-Frise Deutschlands auf Hochglanz bringt, fachsimpelt Peter Neururer über die Zukunft der Bundesliga und erklärt, wieso er der beste Trainer, Sportdirektor und Manager der Welt ist. Nebenbei schielt er noch auf sein neues Smartphone und twittert: #NiemalszudenBayerngehen #AbsageanBayern.

Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=cnwz_c-h_Ac

Quellen der Bilder:https://twitter.com/neururer_zitatehttps:/,/www.youtube.com/watch?v=cnwz_c-h_Ac

 

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